Tool · Rechner

Schwangerschaftsrechner: SSW & Geburtstermin einfach berechnen

Gib den ersten Tag deiner letzten Periode oder deinen Geburtstermin ein. Der Rechner zeigt dir sofort deine aktuelle SSW, das Trimester und ein realistisches Geburtsfenster — ohne Klick auf „Berechnen“.

Ab hier wird die SSW gezählt.

28Tage

Verschiebt nur den Termin, nicht die SSW.

Sobald ein Datum steht, rechnet das Tool automatisch.

Hinweis zur Genauigkeit

Das Ergebnis ist eine Schätzung und ersetzt keine ärztliche Beratung. Den genauen Termin bestimmen Frauenarzt oder Hebamme per Ultraschall.

Was der Rechner kann

Rechnet beim Tippen

Datum eintragen, Ergebnis steht — kein Berechnen-Knopf, keine Wartezeit.

Zwei Wege zum Ergebnis

Ausgehend von der letzten Periode oder von einem bereits bekannten Geburtstermin.

Eigene Zykluslänge

20 bis 45 Tage. Sie verschiebt den Termin, die SSW bleibt am ersten Tag der Periode.

Geburtsfenster statt Stichtag

Zeigt, wie sich die Geburten realistisch um den errechneten Termin verteilen.

Vorsorge und Fristen

Ultraschall, Glukosetest, Anti-D und die Mutterschutzfristen mit konkreten Daten.

Export als .ics

Alle noch anstehenden Termine mit einem Klick in den eigenen Kalender laden.

Die drei Trimester

1

SSW 1–13

Anlage aller Organe. Der errechnete Termin wird per Ultraschall bestätigt.

2

SSW 14–27

Wachstumsphase mit Organscreening und Test auf Schwangerschaftsdiabetes.

3

ab SSW 28

Vorsorge alle zwei Wochen, ab sechs Wochen vor dem Termin gilt der Mutterschutz.

Die Begriffe kurz erklärt

SSW
Schwangerschaftswoche, gezählt ab dem ersten Tag der letzten Periode — nicht ab der Befruchtung.
40+3
Vollendete Wochen plus Tage. „40+3“ heißt: 40 Wochen und 3 Tage sind vorbei, es läuft die 41. SSW.
LMP
Last Menstrual Period, der erste Tag der letzten Periode. Tag 1 der gesamten Zählung.
ET
Errechneter Termin, 280 Tage nach dem LMP. Eine Wahrscheinlichkeit, kein festes Datum.
Naegele-Regel
Die Rechenregel dahinter: erster Tag der letzten Periode plus 280 Tage, korrigiert um die Zykluslänge.
Mutterschutz
Sechs Wochen vor dem Termin bis acht Wochen danach, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen.

Wie dieser Schwangerschaftsrechner funktioniert

Dieser Schwangerschaftsrechner nutzt als Berechnungsmethode primär die etablierte Naegele-Regel. Diese geht vom ersten Tag deiner letzten Periode (LMP) aus und addiert 280 Tage (entspricht 40 Schwangerschaftswochen bzw. der durchschnittlichen Schwangerschaftsdauer). Daraus ergibt sich der voraussichtliche Geburtstermin (ET).

Für eine genauere Schätzung des Geburtstermins, besonders wenn deine Zykluslänge von den durchschnittlichen 28 Tagen abweicht, berücksichtigt dieser Rechner auch deine individuelle Zykluslänge. Diese Angabe passt die Berechnung an. Die aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW) wird jedoch immer ab dem ersten Tag der letzten Periode gezählt.

Kennst du deinen Geburtstermin bereits aus der Praxis, rechnet das Tool rückwärts: es zieht 280 Tage ab und leitet daraus den Beginn der Zählung sowie deine aktuelle SSW ab.

Deine Schwangerschaftsberechnung verstehen

Geschätztes Empfängnisdatum

Neben dem Geburtstermin errechnet der Rechner auch das wahrscheinliche Datum der Empfängnis (Befruchtung). Dieses liegt bei einem 28-Tage-Zyklus etwa 14 Tage nach dem ersten Tag der letzten Periode, meist um den Eisprung herum. Das Tool passt dies anhand deiner Zykluslänge an.

Was bedeutet Schwangerschaftswoche (SSW)?

Die Schwangerschaftswoche (kurz SSW) gibt an, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Woche 1 beginnt dabei bereits am ersten Tag deiner letzten Periode, obwohl die eigentliche Befruchtung der Eizelle meist erst ca. zwei Wochen später stattfindet. Eine normale Schwangerschaft dauert im Durchschnitt 40 Wochen (oder 280 Tage).

Warum ein Geburtsfenster statt eines Stichtags?

Nur wenige Kinder kommen exakt am errechneten Termin. Rund 60 Prozent sind bis dahin geboren, weitere 35 Prozent in den zwei Wochen danach, etwa 5 Prozent später. Der Rechner zeigt deshalb ein Fenster mit konkreten Daten statt eines einzelnen Tages.

Vorsorgetermine und Mutterschutz

Die Zeitfenster für Ultraschall, Glukosetoleranztest und Anti-D-Prophylaxe folgen den Mutterschaftsrichtlinien, die Fristen des Mutterschutzes dem Mutterschutzgesetz: sechs Wochen vor dem errechneten Termin beginnt das Beschäftigungsverbot, acht Wochen nach der Geburt endet es frühestens. Den genauen Termin legt immer die Praxis fest.

Sprich immer mit Arzt oder Hebamme

Obwohl dieser SSW-Rechner ein nützliches Werkzeug zur Orientierung ist, ersetzt er keine ärztliche Beratung. Besprich die errechneten Daten und deinen Schwangerschaftsverlauf immer mit deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme. Sie können durch Vorsorgeuntersuchungen und Ultraschall genaue Angaben machen, die Entwicklung deines Babys überwachen und dich während der gesamten Schwangerschaft begleiten, auch bei Themen wie dem Mutterschutz.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich meine aktuelle SSW?
Die SSW wird ab dem ersten Tag der letzten Periode gezählt, nicht ab der Befruchtung. Vom LMP bis heute vergangene Tage durch sieben geteilt ergibt die vollendeten Wochen; die laufende SSW ist eine höher. Der Rechner macht das automatisch und zeigt zusätzlich die Angabe im Format „Woche+Tage“, also zum Beispiel 22+4.
Was bedeutet die Angabe 40+3?
Sie steht für 40 vollendete Wochen plus drei Tage. Gezählt wird ab dem ersten Tag der letzten Periode. In der SSW-Sprache befindest du dich damit in der 41. Schwangerschaftswoche.
Verändert meine Zykluslänge die SSW?
Nein. Die Zykluslänge verschiebt nur den errechneten Geburtstermin, weil der Eisprung bei längeren Zyklen später liegt. Die SSW zählt immer ab dem ersten Tag der letzten Periode und bleibt davon unberührt.
Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?
Er ist eine Schätzung. Etwa 60 Prozent der Kinder kommen bis zum errechneten Termin, weitere 35 Prozent in den zwei Wochen danach und rund 5 Prozent nach der 42. Schwangerschaftswoche. Eine genauere Datierung liefert der Ultraschall im ersten Trimester.
Wann beginnt der Mutterschutz?
Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet frühestens acht Wochen nach der Geburt. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie bei Kindern mit Behinderung verlängert sich die Frist nach der Geburt auf zwölf Wochen.
Kann ich die Termine in meinen Kalender übernehmen?
Ja. Der Rechner erzeugt eine .ics-Datei mit allen noch anstehenden Vorsorgefenstern und Fristen. Die Datei lässt sich in Apple Kalender, Google Kalender, Outlook und jede andere Kalender-App importieren.
Werden meine Daten gespeichert?
Deine Eingaben bleiben im Browser. Datum, Modus und Zykluslänge werden nur lokal gespeichert, damit sie beim nächsten Besuch noch da sind. Es wird nichts an einen Server übertragen.