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Wie ich durch Google Ads nicht reich geworden bin.

Google Ads sind auf meinem Blog wieder deaktiviert.

Wie ich durch Google Ads nicht reich geworden bin.-heroimage

Einen Blog zu schreiben und zu ver√∂ffentlichen, ist mit einigen Ausgaben verbunden. Zun√§chst einmal kostet es relativ viel Zeit, einigerma√üen hilfreiche Blogposts zu schreiben. Des Weiteren kosten auch meine Server Geld, die ich f√ľr die Ver√∂ffentlichung brauche.

Beklagen möchte ich mich hier nicht, denn es macht mir Spaß, ich mache es grundsätzlich gerne. Dennoch dachte ich mir, dass es ganz nett wäre, vielleicht ein bisschen Kompensation zu erhalten. Die bisherigen Einnahmequellen sind hauptsächlich meine Netcup Affiliate Links und Gutscheine sowie Amazon Affiliate Links. Daran mag ich besonders, dass diese Werbequellen wenig störend sind. Sowohl bei Netcup als auch bei Amazon erhält der Besucher keinen Nachteil, wenn er meinen Link verwendet, im Falle von Netcup kann es sogar vorteilhaft sein. Ebenso ist das bei meinen Hetzner Werbelinks der Fall.

Ich wollte jedoch Google Ads ausprobieren, weil ich mit den Affiliate Links durchschnittlich nicht mal 5 ‚ā¨ im Monat bekomme. Ich erstellte einen Adsense Account und f√ľgte die Seite hinzu.

Erstkonfiguration

Ich w√§hlte aus, dass ich automatische Werbung haben m√∂chte, aber dort keine nervende Anker-Werbung oder Vollbildwerbung zwischen den Seitenaufrufen. Au√üerdem wollte ich keine Drittanbieter Cookies und keine personalisierte Werbung haben. Auf einigen Seiten habe ich auch Werbung verboten. Auch war die Anzahl auf einen Werbebanner pro Seite begrenzt. Eigentlich wollte ich die Besucher nicht unn√∂tig st√∂ren oder ihre Daten √ľber das erforderliche Ma√ü hinaus verbreiten. Die Einstellm√∂glichkeiten fand ich soweit gut, man konnte sich auch in einer Vorschau anzeigen lassen, wie die Seite mit Werbung aussehen k√∂nnte.

Einbindung in den Blog

Google bietet eine grunds√§tzlich einfache Einbindung an √ľber ein Skript. F√ľr React funktioniert das aber nicht ohne Weiteres. Nach einigen Anpassungen war das Skript auf meiner Gatsby (React.js) Webseite. Ich passte meine Datenschutzerkl√§rung an und die Werbung ging live. Jedoch ging es nicht sofort, sondern Google musste erst etwas pr√ľfen, bevor die Werbung angezeigt wurde.

Nach einigen Tagen sah ich dann die erste Werbung. Selbst draufdr√ľcken darf man nicht, das habe ich auch gelassen.

Probleme

Dann begannen die Probleme.

Datenschutzbezogene Nachricht

Es wurde sehr selten Werbung angezeigt, ich dachte, es k√∂nnte daran liegen, dass ich keine personenbezogene Werbung erlaube. Also w√§hlte ich bei Google Adsense, dass ich eine DSGVO-konforme Mitteilung zur Nutzereinwilligung haben m√∂chte und bei ausdr√ľcklicher Erlaubnis personalisierte Werbung angezeigt wird.

Datenschutzbezogene Nachricht

Hat irgendeiner meiner Besucher diese Meldung gesehen? Ich glaube nicht. Warum das der Fall war, weiß ich auch nicht. Ich habe diese Meldung nicht aufrufen können, dementsprechend konnte der Cookie auch nicht gesetzt werden.

Verbindung zu externen Seiten

Was aber daf√ľr gesetzt wurde, waren Verbindungen zu externen Domains. Und das war nicht f√ľr eine, sondern Doubleclick, Google, Googleadservices und Googlesyndication. Warum ist das n√∂tig? Unklar. St√∂rt mich aber, ich schaue mir auch gerne bei anderen Seiten an, welche Verbindungen hergestellt werden und √§rgere mich, wenn sich da alles M√∂gliche findet.

Erlaubte Werbung

Unter Google Adsense kann man √ľberpr√ľfen, welche Werbeanbieter angezeigt werden d√ľrfen bzw. vergangene Anbieter blockieren. Man kann jedoch auch Themenbasierte Blockierungen vornehmen. Ich dachte mir, dass ich so meine eigene personalisierte Werbung anfertigen kann und alle Themen blockiere, die nicht weitgehend irgendwas mit meinem Blog zu tun haben. Au√üerdem wollte ich auch die Themen blockieren, die quasi eine Konkurrenz zu meinem Arbeitgeber darstellen. Doch das ging nicht. Man darf nur eine bestimmte Anzahl an Kategorien blockieren.

Kategorien blockieren

Danach wird bei allen anderen angezeigt, dass die Kategorie zu groß sei zum Blockieren. Wieso darf ich den nicht so viele Kategorien blockieren, wie ich gerne möchte?

Optimierungstest

Danach fand ich die Option, einen Optimierungstest zu machen. Der sollte daf√ľr sorgen, dass f√ľr 50 % der Besucher bis zu zwei Banner angezeigt werden k√∂nnen. F√ľr die anderen 50 % w√ľrde es bei einem bleiben. So k√∂nnte man sehen, wie sich die Einnahmen in diesen beiden Testgruppen entwickeln. Nach einigen Tagen sah ich nach, wie sich die Testgruppen verhalten.

Zwischenergebnis des Optimierungstests

Obwohl es √ľber 1700 Impressionen gab, wurden mir keine Ergebnisse angezeigt. Stattdessen muss man 90 Tage warten? Wieso ist es mir so schwer, ob die 800 Impressionen der Testgruppe besser abgeschnitten haben? Also wenn Google schon meine Daten sammelt, dann sollen die mir auch bitte angezeigt werden. Ob sie aussagekr√§ftig sind, kann ich auch alleine entscheiden.

Einnahmen

Aber gut, das alles kann man gegebenenfalls noch irgendwie hinnehmen, wenn man ausreichend viel Geld erhält.

Zun√§chst ist es so, dass Google erst ab einem Beitrag von 70 ‚ā¨ √ľberhaupt irgendwas auszahlt, vorher wird das Geld nur im Account gesammelt.

Zweitens hat ein Klick auf eine Werbung durchschnittlich 0,26 ‚ā¨ gebracht. Eine Impression (also einmal im Sichtfeld ohne Klick) weniger als 0,001 ‚ā¨. So viele Leute klicken aber nicht darauf, was ich verstehen kann. Wie gesagt, m√∂chte ich auch nicht alles mit Werbung voll kleistern.

Fazit

Mein eigener Optimierungstest zeigt, dass sich die Einnahmen aus Google Adsense nicht ausreichend lohnen, um es weiterhin einzusetzen. Dementsprechend verschwindet die Werbung erstmal wieder von meiner Seite.

Ich bleibe vorerst bei den Affiliate-Links. Eventuell binde ich einen Buy me a coffee Button ein oder √ľberlege mir andere Dinge, wie man meine Arbeit unterst√ľtzen k√∂nnte.

Wie findet ihr Google Werbung auf Webseiten?


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